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Beschreibung der Jugendsituation in Hülben

Hülben, eine Gemeinde mit 2879 Einwohnern, liegt am oberen Rand der Reutlinger Alb. Die nächst größeren Orte wie Dettingen/Erms oder Bad Urach liegen am Fuß des Albtraufs in etwa 5 Kilometer Entfernung. Die Verkehrsanbindung durch den öffentlichen Personennahverkehr ist sehr begrenzt.

Die Anzahl der jungen Menschen im Alter von 10 bis 20 Jahren liegt derzeit bei rund 380. Davon sind 188 männlichen und 192 weiblichen Geschlechts. Der Anteil ausländischer Jugendlicher ist mit 16 Personen sehr gering.

Mit insgesamt 24 Vereinen, Verbänden und der Kirchengemeinde kann die Gemeinde Hülben eine starke Organisationsstruktur vorweisen. Vielfältige Angebote stehen den Jugendlichen zur Verfügung. Allerdings zeigt sich, dass die Jugendlichen am Vereinsleben nur sehr wenig teilhaben. Zudem ist erkennbar, dass die Vereinsangebote zeitlich eingeschränkt sind.

Von den Projektteilnehmern wird der Ultraleichtflieger genauestens begutachtet

Mit dem sogenannten "Kellerloch" unterhält die Ev. Kirchengemeinde eine Jugendeinrichtung, die wöchentlich einmal geöffnet und sehr gut besucht ist. Die drei bestehenden Bauwagen sind für alle Jugendlichen zugänglich. Die Erfahrungen zeigen aber, dass diese Einrichtungen nur einer beschränkten Anzahl Jugendlicher vorbehalten bleibt. Diese drei Einrichtungen wurden mittels Nutzungsvereinbarungen am 10. Oktober 2007 in die freie Jugendarbeit der Gemeinde aufgenommen.

Am 27. April 2007 hat die Gemeinde Hülben gemeinsam mit dem Jugendamt Reutlingen ein Jugendforum veranstaltet, bei dem die Jugendlichen ihre Meinung zum Thema "Jugendarbeit" äußern und konkrete Vorschläge vorbringen konnten. Es hat sich dabei herauskristalisiert, dass neben einem klassischen jugendtreff auch die Betreuung der Jugendlichen in Fragen des täglichen Lebens und der individuellen problemlagen wichtig ist.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 25. September 2007 beschlossen, die Stelle eines Sozialarbeiters auszuschreiben, der die Aufgaben der offenen Jugendarbeit übernehmen soll. Gleichzeitig wurde im grundsatz beschlossen, einen Jugendtreff aufzubauen. Zudem soll der Jugendarbeiter die Schule und die Vereine in Sachen Jugend begleiten, beraten und Projekte mit erarbeiten.

Weiter wurde in den Gesprächen mit den Jugendlichen sehr deutlich, dass durch zeitlich und räumlich klar umgrenzte Projekte die oben angesprochenen Problemfelder angegangen und abgearbeitet werden könnten. Mit attraktiven Angeboten, die auf die Bedürfnisse und Interessen der Jugendlichen abgestimmt sind, sind diese durchaus auch für längere und zeitlich aufwendigere Projekte zu gewinnen und zu begeistern. Auf dieser Basis entstanden erste Überlegungen, die Vereine und Verbände mit einzubeziehen und mit dem Bau eines Ultraleichtflugzeuges ein erstes Projekt konkret mit den Jugendlichen anzugehen und umzusetzen.